Mit diesen 5 Tipps nachhaltiger online shoppen

Im Netz nachhaltiger einkaufen mit diesen 5 Tipps!

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Mit diesen 5 Tipps nachhaltiger online shoppen
Bild: unsplash.com/@alken

Wer konsumiert, erhöht die eigene CO2 –Bilanz durch die Produktion, Transport und Lagerung der Einkäufe. Dabei kann nachhaltiger einkaufen helfen, den eigenen CO2-Fußabdruck zu verkleinern. Denn schon jetzt werden 40% der jährlichen CO2-Pro-Kopf-Emissionen im Konsumbereich emittiert. Logisch, am meisten CO2 spart jeder Einkauf, der nicht getätigt wird. Aber das ist auch nicht immer eine Option. Wer kann, der switched auf klimafreundlichere Produkte um: wie Fair Fashion aus Biobaumwolle, Bio und saisonales Gemüse. Aber wie funktioniert eigentlich eine nachhaltige Online Shopping-Tour? Wir haben Tipps zusammengestellt, die deine digitalen Einkäufe klimafreundlicher gestalten.

1.      Nachhaltige Online Shops

Nachhaltige Online-Shops sind von Grund auf, auf nachhaltige Produkte ausgerichtet. Die angebotenen Produkte haben per se einen ökologischen oder sozialen Vorteil gegenüber ihren klassischen Pendants. Gleichzeitig setzen sie sich für Müllvermeidung, nachhaltige Materialien und faire Bezahlung bei der Produktion ein. Ein gute Beispiel ist der Avocadostore.de bei dem es viele klimafreundlichere Produkte von Kleidung bis alltäglichen Produkten gibt. Den Shop gibt es auch bei uns, sowie tolle weitere nachhaltige Läden wie Glore.de, Hessnatur.de oder Waschbär.de. Damit ist ein Schritt für weniger Emissionen beim Konsum direkt getan: das klimafreundlichere Produkt dem Herkömmlichen vorziehen. Und bei nachhaltigen Shops kommt man oft sogar erst auf Ideen, wo es noch nachhaltige Alternativen gibt.

2.      Brauchst du es wirklich?

Jedes Produkt verursacht CO2-Emissionen. Klar ist also, wer auf die Bestellung verzichtet, hält seine eigene CO2-Bilanz kleiner. Natürlich ist Verzicht nicht immer eine Lösung. Aber ein kleine Frage vor dem Kauf hilft, spontane und unnötige Bestellungen zu vermeiden: Brauche ich das wirklich? Sich über seinen Kauf bewusst zu werden und eine Sekunde im Vorfeld darüber nachzudenken, trägt dazu bei überflüssige Einkäufe zu vermeiden. Das spart nicht nur CO2 sondern gleichzeitig auch Geld (und am Ende oft auch Müll).

3.      Retouren verringern

In Deutschland wurden 2019 schätzungsweise rund 500 Millionen Artikel zurückgeschickt. Diese Zahl ist ein ebenso neuer Rekord wie die 300 Millionen zurückgeschickten Pakete, in denen die Millionen Artikel an die Händel steckten. Da jeder Paketversand, auch der zurück, CO2-Emissionen verursacht, sollten die Retouren so gering wie möglich gehalten werden. So können Retouren verringert werden:

  • Genaues Lesen der Produktbeschreibungen
  • Achte auf die Größe, mittlerweile gibt Größenhelfer mit der man seine Größe für eine jeweilige Marke bestimmen kann
  • Erfahrungsberichte helfen, die eigenen Erwartungen abzugleichen

Neben den CO2-Emissionen des Versands wird eine Vielzahl von Reoturen weggeworfen. Vor allem billige Ware minderer Qualität ist davon betroffen. Deshalb sollte man möglich hochwertet Ware beziehen und immer mit Respekt und schonend behandeln, sodass diese noch einmal in den Kauf gelangen kann.

4.      Lieferung an Packstation

Die letzte Meile macht’s! Sowohl bei der Lieferung als auch bei Abholdung. Besonders dann, wenn viele einzelne Pakete abgeholt werden müssen. Denn bei einem kalten Motor wird überdurchschnittlich viel Sprit verbraucht. Deshalb sind Großbestellungen besser fürs Klima sowie die Lieferung an eine Packstation in der Nähe zum Wohnort. Hier können viele Pakete gleichzeitig abgegeben werden und es sind nur wenige Fahrten notwendig.

Dazu passt, wenn Pakete für den Nachbarn angenommen werden müssen. Dann kann das Paket direkt an der nächsten Haustür abgeholt werden und weite Wege werden verringert.

5.      Klimaneutral Versenden

Mittlerweile gibt es die Möglichkeit Pakete klimaneutral zu versenden. Bei DHL heißt dieser Dienst beispielsweise GoGreen. Dabei ist darauf zu achten, dass der Online-Shop die GoGreen Möglichkeit anbietet. Auch der Paketdienstleister DPD arbeitet klimaneutral. Dabei werden die durch Transport entstehenden Treibhausgase durch Klimaschutzprojekte ausgeglichen.

Nachhaltig einkaufen mit Klimabonus

Wer zusätzlich CO2-Emissionen ausgleichen will, kann dies natürlich bei den Partnershops von Klimashopper machen. Bei jeder Online-Bestellung gibt es die kostenfreie Klimaspende dazu. Umso nachhaltiger ist der Einkauf, wenn die oben beschrieben Tipps mit Klimashopper.de kombiniert werden.

Peter Helms
Author: Peter Helms