Nachhaltig und klimafreundlich Arbeiten im Home Office

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Nachhaltig und klimafreundlich Arbeiten im Home Office 

In vielen Unternehmen wird ein nachhaltiges Arbeiten immer bedeutender. So lassen Firmen sich nach Umweltstandards zertifizieren und fordern Ihre MitarbeiterInnen zum klimafreundlichen Verhalten auf. Aber wie sieht’s eigentlich aus, wenn die Büros geschlossen werden? Können wir im Home Office sogar klimafreundlicher Arbeiten?

Wir haben 4 einfache Tipps für das nachhaltige und klimafreundliche Arbeiten im Home Office zusammengestellt.

 

#1 Zuhause Arbeiten spart CO2 auf dem Arbeitsweg

 

Von der Dusche, zum Frühstück bis zum Schreibtisch. Der Arbeitsweg im Home Office ist kurz, vielleicht sogar etwas zu kurz. Bevor der Körper richtig aufwacht, sitzt er schon an der Arbeit. Hier brauchen viele Routinen, um Körper und Gesit in Schwung zu bringen. Dann kann der Tag los gehen. Für das Klima hat das allerdings einen großen Vorteil. Der Arbeitsweg und damit das Pendeln zwischen Zuhause und Büro fällt weg. Weite Wege zwischen suburbanen Räumen und den Arbeitsstätten fallen weg. In größeren städtischen Räumen werden diese seit Jahren länger, da bezahlbarer Wohnraum immer weiter vom Zentrum entfernt ist. Wenn 40% der ArbeitnehmerInnen ihr Auto für zwei Tage in der Woche stehen lassen, spart das rund 36 Mrd. zurückgelegte Personenkilometer. Das sind etwa 5,4 Mio. Tonnen CO2 und rund 4% der Gesamtemissionen des Personenverkehrs in Deutschland. Die vielen eingesparten Kilometern Dienstreisen sind hier noch nicht einmal mit eingerechnet.

 

#2 Papierloses Büro

 

Brauche ich das Dokument wirklich ausgedruckt? Der Gedanke, der schon unter vielen E-Mails steht, reduziert unnötogen Ressourcenverbrauch: Papier, Tinte und Energie. Wer aber auf den Ausdruck nicht verzichten kann, sollte auf nicht gebleichtes Recyclingpapier und möglichst Schwarz/Weiß-Drucke zurückgreifen. Das Recyclingpapier grau und alt daherkommt, ist übrigens längst überholt. Übrigens: Das Siegel Blauer Engel garantiert für den Einsatz von Recyclingpapier. #RettetdieBäume

 

#3 Volle Power Ökostrom

Um uns mit unseren räumlich verteilten Kollegen in Kontakt zu bleiben, telefonieren wir, chatten und treffen uns in Videokonferenzen. Nicht zu vergessen, sind unzählige E-Mails, die täglich in das Postfach trudeln. Dafür brauchen wir unsere Laptops, Bildschirme und Mobiltelefone. Das alles verbraucht Energie und der größte Energiefresser unserer Zeit ist das Internet. Wer wissen viel, wieviel CO2 sein Surfverhalten verursacht, kann mit dem Browser-Plugin von The Shift Project seine CO2-Bilanz messen. https://theshiftproject.org/en/carbonalyser-browser-extension/

  • Was kann ich also tun, um meinen Energieverbrauch zu reduzieren und so meinen CO2-Fußabdruck verkleinern?
  • Dateien abspeichern, raus der Cloud nehmen, Suchanfragen und E-Mails in der Anzahl verringern. Bei E-Mails freut’s vermutlich auch die KollegInnen.
  • Geräte richtig ausschalten, denn auch der Stand-By-Modus braucht Energie
  • LED und Energiesparlampen verwenden. Besonders bis die Arbeit nicht mehr im dunkeln beginnt und sich die Sonne wieder blicken lässt
  • Und das Beste: Ökostrom beziehen!!! Runnd 700 kg C02/Jahr können so gespart werden. Ohne das ein Mehraufwand entsteht. Und ganz ehrlich: Was hilft das beste Stromsparprogramm, wenn dafür immer noch das Kohlekraftwerk am Start ist. Super Ökostrom-Anbieter sind hierfür greenpeace energy naturstrom oder Polarstern

#4 Frische Konzentration

Wennschon, dennschon. Was bei Klimashopper für das klimafreundliche Einkaufen gilt, ist auch beim Lüften genau richtig. Stoßlüften bringt Sauerstoff in die eigenen vier Wände und hilft dabei, die Konzentration hochzuhalten. Wer die Fenster aufreißt, sollte die Heizung runter drehen. Ein Dauerlüften verschwendet Energie.

Natürlich sind das nicht alle möglichhen Tipps für ein klimafreundliches Arbeiten in den eigenen vier Wänden, aber ein Anfang. Wer beginnt, sich über sein Verhalten und Lebensweise Gedanken zu machen, hat einen Riesenschritt für den Klimaschutz getan. Ob das während der Arbeit oder Freizeit stattfindet, ist dem Klima egal. Zuhause bist du dein Chef und kannst klimafreundliches Arbeiten zum Standard machen. Wer beginnt, gewinnt!