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Nachhaltige und faire Sportkleidung: Was steckt drin und ist sie besser für dich?

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Nachhaltige und faire Sportkleidung:
Was steckt drin und ist sie besser für dich?

Der Frühling kommt. Die Tage werden länger und die Sonne scheint wieder mit mehr Kraft. Für viele ist das der optimale Zeitpunkt, die Sportschuhe zu schnüren, oder die Yogamatte mit nach draußen zu nehmen und an der frischen Luft zu sporteln. Selbst gestecktes Ziel ist bei uns immer, dass das Training auch nachhaltig ist. Also einen nachhaltigen Effekt auf den körperlichen Zustand hat.

Einen weiteren Nachhaltigkeitsaspekt gibt es mittlerweile im Bereich der umweltfreundlichen Sportbekleidung, ganz nach dem Motto: Gut für dich, gut für die Umwelt. Denn oftmals haben die Lieblingsstücke ein Umweltproblem, viele bestehen zu 100 % aus Polyester. Besonders für Outdoor-Mode hat das einen Grund. Das Material ist Wasser und Schmutz abweisend. Polyester ist ein Kunststoff, dass letztendes aus Erdöl gewonnen wird und im Vergleich zu Baumwolle eine schlechte CO2-Bilanz aufweist (ca. 3 x mal so viele Emissionen). Auch die Färbung ist sehr energieintensiv sowie hat eine schlechte Umweltbilanz.

Nachhaltige Sportmode: Was ist das?

Beispielhaft stellen wir drei klimafreundliche Materialien nachhaltiger Sportkleidung in den Fokus:

Bio-Baumwolle

Baumwolle ist der meistgenutzte Rohstoff für die Produktion von allgemeiner Kleidung und auch im Sportbereich. Baumwolle hat viele natürliche positive Eigenschaften. Sie ist beispielsweise atmungsaktiv oder geruchshemmend, was für den Einsatz im sportlichen Bereich spricht. Der herkömmliche Anbau des Rohstoffs hat einen enormen Einfluss auf unsere Umwelt. Der Einsatz giftiger Pestizide für optimale Produktionsbedingungen sind hier die Regel. Bei Bio-Baumwolle wird auf die Verwendung dieser chemischen Mittel verzichtet. Das was gut für die Umwelt ist, ist am Ende auch besser für unsere Haut.

Bio-Baumwolle

Recycling Materialien

Plastik ist ein großes Thema für unsere Welt. Vor allem die Entsorgung macht regelmäßig Schlagzeilen, da viele der Abfälle in unseren Ozeanen landet. Die Basis für die Herstellung der Polyester-Fasern ist Erdöl, was als endlicher Rohstoff nicht nachhaltig ist. Die Fasern können auch aus recyclten Plastik hergestellt werden. Wenn also soviel Plastikmüll zur Verfügung steht, warum dann noch neues produzieren? Zugleich landet dann weniger Plastik im Ozean und in anderen Orten unserer Umwelt. Plastik ist allerdings nicht unendlich recyclebar. Daher sollten wir die Menge unserer Sportkleidung aus Polyester im Auge behalten und nur das Kaufen was wirklich notwendig ist.

Dope-Dyed-Färbetechnik

Viele Chemikalien werden bei der Färbung unserer Kleidung eingesetzt. Bei diesem Arbeitsschritt entstehen große Mengen Abwasser. Dieses hoch belastete Abwasser ist in starker Konzentration problematisch für die Umwelt. Bei der Dope-Dyed-Fräbetechnik werden die Fasern direkt beim Spinnen gefärbt. Das braucht weniger Energie als der klassische Arbeitsschritt. Denn im Normalfall findet dieser Produktionsschritt erst später statt und ist dabei sehr energieintensiv. Durch die Verlagerung des Arbeitsschrittes wird weniger Abwasser produziert und die Menge an Chemikalien ist geringer. Ein weiterer Vorteil: Die Farbpigmente durchziehen die gesamte Faser und sitzen nicht nur auf der Oberfläche. Deshalb ist die Färbung zusätzlich langlebiger als bei der herkömmlichen Produktion.

Farben

Ein weiterer Aspekt der Nachhaltigkeit sind soziale Faktoren der Textil-Produktion, die Arbeitsbedingungen. In Asien, wo eine Vielzahl unserer Kleidung produziert wird, herrschen oftmals niedrige Sozialstandards. Produktionsstandorte in Europa können hier beispielsweise Alternativen darstellen. Hilfreich können auch Siegel sein wie das staatliche Label „Grüner Knopf“. Als Basis des Siegels liegt ein Verhaltenskodex, der ökologische und soziale Standards bei der Herstellung garantieren soll. Hier erfahrt ihr mehr über das Siegel.

Faire Sportmode: Gut für deine Fitness, fair produziert.

Was machst du jetzt mit deiner Sportkleidung, die in deinem Kleiderschrank liegt! Behalten und benutzen! Es wäre ein unnötiger Ressourcenverbrauch, jetzt alles auf einmal auszutauschen. Wichtig ist, bei Neuanschaffungen auf nachhaltige Materialien und gute soziale Standards bei der Produktion zu achten. Dann wird der Kleiderschrank Stück für Stück nachhaltiger.

Nachhaltige Sportmode bei Klimashopper

Unsere Partnershops haben diese nachhaltige Sportkleidung im Angebot. Zu jedem Einkauf erhältst du deinen kostenlosen Klimashopper-Bonus. So schonst du die Umwelt durch den Kauf von klimafreundlicher Mode und gibst der Umwelt mit dem Kauf über Klimashopper gleichzeitig ein Stück zurück.

Peter Helms
Author: Peter Helms